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Unser Sommerurlaub 2001
Angekommen sind wir bei strahlendem Sonnenschein. An der Rezeption schnell die Formalitäten erledigt, denn der Wetterbericht und die aufkommenden Wolken drohten mit Regen. Also flott zum Stellplatz und erst mal das Zelt hoch, das stand dann auch erstmal provisorisch in 10 Minuten, sprich Stangen drin und vorn und hinten abgespannt. Jetzt erst mal schnell die Plane drunter und den Teppich drauf und alle Klamotten in Sicherheit gebracht, man hab ich geschwitzt. Die dunklen Wolken zogen jetzt selbstverständlich vorbei ohne auch nur den geringsten Tropfen rauszulassen *grmpf*. Tja nun ham wir ja Zeit und ich nahm mir doch erst mal ne bierige Auszeit *grins*. Danach gings in aller Ruhe weiter. Alles Abspannen und alles vernünftig verstauen und zum Schluss unser neues Fritz Berger Sonnensegel aufgebaut (ging übrigens wesentlich leichter als gedacht). Nun das Auto und den Anhänger vernünftig geparkt und das kleine Zelt (Dackelhütte im Werte von 22,-DM - der reinste Mist) für die Spielsachen und Konserven feste und flüssige Nahrung aufgebaut.
Nach dem ersten Spaziergang an die Steilküste und rund über den Platz zurück zum Zelt...und was soll ich Euch sagen die ersten Tropfen fielen. Den Grill unterm Sonnensegel aufgebaut und erst mal gut gegessen, dann noch ein paar Spielchen mit den Kindern und ab ins Schlafzelt. Kaum in den Schlafsack eingemummelt, wurde dies beruhigende Geräusch, das wir zu genüge im Südseecamp gehört haben etwas lauter und wir fühlten uns so richtig wohl und schliefen dann schnell ein.*Ach jaaaa... Urlaub - kein PC, kein TV und das Handy aus - einfach klasse !!!
Das war auch alles was von oben feucht auf uns herabfiel. Ab Sonntag nachmittag Sonne, Sonne, Sonne.
Tja der Rest des Urlaubs ist recht schnell abgerissen einfach faulenzen, lesen, mehrmals am Tag in die Ostsee springen und einfach wohl fühlen
Wir kannten schon gar kein schlechtes Wetter mehr bis kurz vor Schluss noch einmal richtig Sturm aufkam über 2 volle Tage und Nächte haben wir bei Windstärke 7-8 verbracht und doch endgültig festgestellt “wir haben uns kein Schönwetterzelt gekauft”.
Ein bisschen was zum Campingplatz möcht’ ich auch noch erzählen:
Der Platz ist gut durchorganisiert, die Parzellen sind ausreichend gross und teilweise durch Hecken abgetrennt. Es gibt keine Unterschiede zwischen Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen (was mit Faltern und Bimobilen ist kann ich nicht sagen...waren keine dort ;-))) ), sprich alles stand herrlich gemischt durcheinander.
Der Platz bietet für schlechtes Wetter ein platzeigenes Schwimmbad in der Grösse 8 x 20 Meter. Ab Nebensaison ist täglich eine Stunde pro Familienmitglied frei ansonsten kostet die Stunde 1,50 DM.
Desweiteren gibt es ein Kino in dem Nachmittags Spielfilme für Kinder und Abends für Jugendliche und Erwachsene laufen....es sind nicht die neuesten Filme dafür täglich wechselnd und ohne Eintritt.
Für Kinder wird täglich wechselnde Animation geboten vom Bernsteinschleifen über Heubasteln zum Malen und einer tollen Nachtwanderung.
Spielplätze sind auf dem Platz reichlich vorhanden und es gibt eine platzeigene Diskothek. Zudem gibt es ein schönes Sportgelände mit Fussballplatz, Volleyballfeldern, Torwänden, Basketballkörben und einer grossen Drachenwiese.
Für die Erwachsene gibt es wechselnde Veranstaltungen, können wir nix zu sagen....waren wir nicht.
Einmal wöchentlich findet im Restaurationsbereich ein “Eat all You can” statt zu sehr vernünftigen Preisen und mit wechselnden Themen (Italien, Griechenland,...)
Der Strand ist sehr steinig, doch streckenweise geräumt, was den Nachteil hat das dort immer ein relativ grosses Gedrängel war. Wir haben uns dahingehend arrangiert, dass wir täglich mehrmals an den Strand gegangen sind, kurz über die Steine und dann ab ins Wasser, dann eben wieder zurück zum Zelt.
Die Preise sind sehr moderat, man brauch keine Duschmarken alle Plätze haben Strom und Wasseranschluß und die sanitären Anlage sind in einem sehr guten Zustand.
Ich wollte es ja nicht, doch ich kann es mir nicht verkneifen. Eines Tages wollten wir losfahren und die Zentralverriegelung meines Autos muckte ein wenig, naja losgefahren und aufm Parkplatz von Lidl in Eckenförde durfte ich dann auf mein Auto aufpassen, da die ZV den Geist aufgegeben hatte. Zurück auf dem CP die Türverkleidung ab und mal nen Grundcheck gemacht, woran es denn nun liegen könnte und leichtsinniger Weise habe ich die Türverriegelung dann von Innen betätigt, rumms. Es ging nix mehr! Ich sass im Auto fest. Da ich nicht genau wusste wo die nächste Werkstatt ist, denk ich ruf doch mal die tolle Nummer im Serviceheft an. Eine junge Dame war auch sehr freundlich und auskunftbereit nachdem ich meinem Fall geschildert hatte, dann kam die Idee mich doch mal zu den “Inschjenören” durchzustellen hier mal kurz das Gespräch.
Ralla:”Schönen Guten Tag, bla,bla,bla....ich sitze in meinem Auto und komme nicht raus!”
Ford:”...dann machen Sie doch die Tür auf”
Ralla:”Geht ja nicht Herr ... die ZV funktioniert nicht”
Ford:”Funktionieren die Fensterheber?” Ralla: “ja ?!?”
Ford:”Dann machen Sie diese doch runter und schließen die Tür auf”
Ralla:”Guter Mann....DAAASSS GEEEEHT NICHT”*grmbl,grmpf,knurr*
Ford:”Das muss gehen!!!” Ralla denkt “ Hülfääää”*vorverzweiflungschonambeten*
Ralla:”Och Mönsch Herr ..., das geht wirklich nicht bin doch nicht blöde!!!!”
Ford:”Dann kann ich Ihnen auch nicht helfen...fahren Sie in die nächste Fordwerkstatt,tüs”, klick.
Mein spezieller Dank geht daher an die sehr kompetenten Inschjenöööre der Fordservicehotline. Ein besondere Dank wird diese Herren auch noch von T-D1 gewährt werden für die rund 20,-DM, die sie vertelefonieret haben.
NaJa...ist ja nun vorbei und unser Urlaub war einfach super.
Bei Fragen....fragen !!!
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